Stellungnahmen und Positionen

Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM)

Kritisch bewertet der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) das Engagement der Politik im Kampf gegen sexuelle Gewalt. „Die Politik reagiert nur, ist nicht proaktiv genug und tut nur ein Minimum von dem was möglich wäre – die Erwartungen der Betroffenen wurden enttäuscht“, sagte Johannes-Wilhelm Rörig bei der Fachtagung zum „Auswertungsprojekt Briefe“ im März 2021. Der Artikel im Ärzteblatt dazu:

Kampf gegen sexuelle Gewalt: Mehr Engagement gefordert

NRW-Landesregierung

Die NRW-Landesregierung hat ein Handlungs- und Maßnahmenkonzept (HMK) für den Bereich „Sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche – Prävention, Intervention, Hilfen“ beschlossen. Entlang von sieben Handlungszielen beinhaltet es insgesamt 59 Maßnahmen. Es soll fortlaufend umgesetzt und weiterentwickelt werden. Damit bekennt sich die Landesregierung langfristig zu ihrem Einsatz für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt.

Sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche

Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention (DGfPI)

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention (DGfPI) zur „Prävention von Gefährdungen des Kindeswohls – Präventionsstrukturen“ des nordrhein-westfälischen Landtags.

Die Aufdeckungen sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendlichen in Lügde, Münster und Bergisch Gladbach haben den Handlungsbedarf der Politik aufgezeigt und die gesamtgesellschaftliche Verantwortung – nicht nur in NRW – deutlich gemacht.

Wir brauchen mehr Unterstützungssysteme und Präventionsstrukturen, die Kinder und Jugendliche erreichen und sexualisierte Gewalt verhindern, bzw. ihre Aufdeckung beschleunigen.

Prävention von Gefährdungen des Kindeswohls – Präventionsstrukturen

Geschlechter sensible Pädagogik

Wann sprechen Jungen* über ihre Körper?

Körperthemen sind für Jungen wichtig. Das zumindest sagen einige in dem Gendermagazin „meinTestgelände“ und Marcel Franke beschreibt warum dies so ist:

Körper in der Jungen*arbeit

Forderungspapier: Fachstellen gegen sexualisierte Gewalt in ländlichen Regionen

Die Fachstellen gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend in ländlichen Regionen haben ein Forderungspapier für eine gute Versorgung erstellt.

Das bundesweite Netz hat noch immer Lücken, da es viele Kommunen gibt, in denen spezialisierte Fachberatung und Prävention nicht oder kaum erreichbar sind. Dieses Papier beschreibt die Notwendigkeit einer detaillierten Bedarfserhebung und Schließung dieser Lücken!

Forderungspapier für eine gute Versorgung (PDF)